Frankreich: Lourdes
Seitdem im Jahr 1858 die Gottesmutter der kleinen Bernadette Soubirous in der Grotte von Massabielle erschien, machen sich Jahr für Jahr Kranke und Gesunde zu Hunderttausenden auf den Weg zu diesem Ort des Heiles und Gebetes.
Was macht diesen Ort so anziehend, dass er nach Paris die zweithöchsten Besucherzahlen in ganz Frankreich ausweist? Sind es besondere touristische Glanzpunkt? Gewiss nicht, obwohl Lourdes in Südfrankreich in einem herrlichen Tal der Pyrenäen liegt. Eine Hochburg der Kultur und der religiösen Kunst? Auch das nicht, obwohl die Heiligtümer auch einen gewissen Kunstwert darstellen. Ein volkstümliches Treffen? Ebenfalls nicht, obwohl gewisse religiöse Zeremonien - wie zum Beispiel die Lichterprozessionen - diesen Eindruck erwecken könnten.
Was macht dann Lourdes aus? Viele Menschen, die zur Grotte nach Lourdes kamen, haben dort Zuspruch und Heilung gefunden, vielleicht nicht die Heilung körperlicher Gebrechen - gelegentlich auch das -, weit häufiger aber innere Heilung. Dazu zählen insbesondere auch die Kraft, das persönliche Leiden annehmen zu können, und die Hoffnung, die nur durch den Glauben erwachsen kann. Eine besondere Erfahrung ist dabei auch das unnachahmliche Erlebnis der Gemeinschaft der Christen aus allen Völkern und Sprachen, das Erlebnis einer Weltkirche. In dieser Intensität findet man es kaum irgendwo sonst so wie in Lourdes.
Fragt man die heimkehrenden Pilgerinnen und Pilger nach ihren Eindrücken, so hört man oft den Satz: „Das kann ich nicht beschreiben, das muss man selbst erlebt haben!“ Muss man überhaupt für das in Lourdes Erlebte eine Erklärung finden?
Vielleicht stimmt der Satz des Pfarrers Peyramale, der zur Zeit der Erscheinungen Ortsgeistlicher in Lourdes war: „Für die, die glauben, ist eine Erklärung nicht nötig; für die, die nicht daran glauben, ist eine Erklärung nicht möglich.“
Vom 11. Februar 1858 an ist dem Mädchen Bernadette Soubirous an der Grotte von Massabielle beim Fluss Gave du Pau wiederholt die Mutter Gottes erschienen. Während einer dieser Visionen wurde eine Quelle durch Bernadette in der Grotte Massabielle freigelegt, deren Wasser bis heute als heilkräftig angesehen wird. Jährlich pilgern ca. 5 Millionen Menschen nach Lourdes, darunter viele Kranke, Leidende und Behinderte, aber auc h Gesunde, die an der Grotte eine Stärkung ihres Glaubens und neue Zuversicht für das Leben erfahren. In Lourdes geschehen nicht nur die sichtbaren Wunder. Es gibt vor allem die unsichtbaren Wunder an den Seelen der Menschen.
Darüber hinaus gehören zum festen liturgischen Programm: die tägliche Lichterprozession und Sakramentenprozession mit Krankensalbung, das Gehen und Beten des Kreuzweges, die Eucharistiefeier an der Grotte, die Internationale Messe an jedem Mittwoch und Sonntag sowie die stille Anbetung. Außerdem lernen Sie bei einem Rundgang durch Lourdes die Lebensstätten der heiligen Bernadette kennen und unternehmen einen Halbtagesausflug in die nahen Pyrenäen.
WICHTIG:
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Für unsere Pilgerreisen nach Lourdes setzen wir Reiseflugzeuge im Vollcharter ein.
Rollstuhlfahrer werden gebeten, wenn möglich auf die Mitnahme des eigenen Rollstuhls zu verzichten, da der Laderaum des Flugzeuges begrenzt ist.
In Lourdes werden Rollstühle zur Verfügung gestellt.
Kranke und behinderte Teilnehmer fordern bitte spezielle Anmeldeunterlagen an.
Krankengruppen werden in der Regel im modernen und eigens für diese Bedürfnisse eingerichtete Krankenherberge (Acceuil) Notre-Dame untergebracht.
Termine: siehe rechte Spalte
