Perspektivplan 2015
Arbeitshilfe Perspektivplan und Moderatoren als wichtige Elemente der Umsetzung des Perspektivplans 2015
Nachdem bereits im Sommer 2007 die Entscheidungen über die Struktur der künftigen 72 Seelsorgeeinheiten im Bistum Osnabrück getroffen wurden, ist jetzt nach längerer Beratung in den Gremien auf Bistumsebene eine Dokumentation und Arbeitshilfe erschienen (siehe Download-Bereich).
Die derzeit 239 Pfarrgemeinden werden künftig in 72 größeren Seelsorgeeinheiten zusammen leben und arbeiten. Diese Einheiten bestehen aus 2-6 Pfarrgemeinden im Spektrum von 2200 bis 15 000 Katholiken.
In 50 geplanten "Pfarreiengemeinschaften" werden rechtlich eigenständige Kirchengemeinden unter der Leitung eines Pfarrers und eines größeren hauptamtlichen Teams mit Priestern, Diakonen, Gemeinde- und Pastoralreferenten und gewählten Frauen und Männern in Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand die Seelsorge entwickeln und gestalten.
In 22 - überwiegend städtischen und kleinstädtischen – Einheiten wird aus mehreren Kirchengemeinden eine "neue Pfarrei" mit mehreren Kirchen und Ortsgemeinden gebildet,die eng mit kirchlichen Sozial- und Bildungseinrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen, Kindertagesstätten, Schulen und Jugendzentren zusammenarbeiten.
Bischof Bode hat erst kürzlich deutlich betont, dass sich das Bistum Osnabrück bewusst für diese beiden Modelle entschieden habe und dass die
Pfarreiengemeinschaften keineswegs nur eine "Durchgangsstation" auf dem Weg zu fusionierten Pfarreien darstellen.
Anders als in einigen anderen Bistümern entstehen diese neuen Seelsorgeeinheiten nicht bistumsweit zu einem festen Termin, sondern werden v.a. im Rahmen von Personalwechseln von Pfarrern bis spätestens 2018 gebildet. Dies ermöglicht den Pfarreien ein behutsames Hineinwachsen in die größere Seelsorgeeinheit .
Die neuen Strukturen bilden den organisatorischen Rahmen für eine Seelsorge, die die unterschiedlichen Lebenssituationen und Milieus der Menschen ernst nimmt.
Für die pastorale "Füllung" dieser Strukturentscheidungen bietet das Bistum den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften folgende 3 "Instrumente" an:
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Für jedes Dekanat steht mit einem Moderator/einer Moderatorin eine pastoral erfahrene Person zur Verfügung die die Entwicklung in den nächsten Jahren – zunächst bis Ende 2010 – kontinuierlich begleitet.
Daneben bildet die im September erschienene Arbeitshilfe "…Gott und den Menschen nahe… Materialien zum Perspektivplan 2015" vielfältige Impulse, um die pastorale Weiterentwicklung zu gestalten.
Bis Ende 2012 werden alle 72 Seelsorgeeinheiten eine Kooperationsvereinbarung erstellen, um die bereits praktizierten oder geplanten gemeinsamen pastoralen Projekte und Kooperationsformen transparent und verbindlich untereinander und gegenüber dem Bistum darzustellen.
Ansprechpartner:
Dr. Daniela Engelhard, Leiterin Diözesane Steuerungsgruppe Perspektivplan 2015
Telefon: 0541 / 318-200
E-Mail:
René Kollai, Geschäftsführer Diözesane Steuerungsgruppe Perspektivplan 2015
Telefon: 0541 / 318-223
E-Mail: